Pfalzner Crosslauf 2015

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Pfalzner Crosslauf – neuer Versuch

Irgendwie gings mir nicht so richtig gut an dem Tag – die Kinder alle ein wenig gesundheitlich angeschlagen die letzten Tage, aber net so richtig ernsthaft krank – so war ich nicht sicher, ob mich das auch streift. Ich fuhr hin und dachte mir, ich probiers einfach mal. Wahrscheinlich half mir das Adrenalin, weil ich mich unmittelbar vor dem Start wieder super wohl fühlte. Jetzt war ich neugierig, echt gespannt, wie es mir geht!!!

Das Rennen begann ganz anders wie die letzten Jahre, ich in 2. Reihe (nachträglich betrachtet ein Fehler). Langsam fing man an – so langsam, dass ich dann nach 300 Metern fast außerhalb des Weges zu überholen begann und siehe da, mir fehlten am Anstieg (1 km) 9 Sek. auf das Vorjahr. Oben angekommen 5 Sek..

Herbert, mein Mitstreiter vom Vorjahr und Kollege fehlte mir heuer ein wenig beim Antrieb, er war immer hinter mir. Bergab gingen dann 3 Läufer und beim km 3 nochmals 3 Läufer an mir vorbei. Flachstück vor Finish erster Runde nochmals 3-4 Läufer. Ich merkte: sch…., ich bin im Flachen „zu langsam“ (km 3,4,5 = 3:35 / 3:31 / 3:29)! Das reicht nicht für einen Spitzenplatz, aber ich konnte nichts dazulegen in diesem Moment. Blödes Gefühl!

Die 2. Runde berghoch lief SUUUUPER. Ich brauchte gar nie denken, ob ich gehe (wie jedes Jahr zuvor notwendig) und packte nun 3 Läufer, die vor mit waren, stöhnte aber wie wild, wobei ich sonst dieses Stöhnen eher immer verurteile :).

Die 6.106 Höhenmeter bei 102 km letzte Woche machten sich bezahlt, BERGAUF, aber im Flachen ……. ein Dilemma.

Damit war das Rennen gelaufen, 100 Meter vor dem Ziel überholte ich dann den Führenden der ersten Runde, der zahlte den Tribut für die unglückliche Einteilung. Ich lief aber trotzdem was das Zeug hält, denn ich wusste, die 3 Läufer, die ich Berghoch überholte, überholten mich in der ersten Runde im Flachen, also heißt es Gas geben.

Dem entsprechend kam ich dann VÖLLIG VERAUSGABT neuerlich – wie im Vorjahr als gesamt 11. – von 93 Startern ins Ziel, sehr sehr zufrieden – erkenne, meine Leistung passt wieder und die Verletzung dürfte schön langsam auskuriert sein.

Morgen werde ich meine anstehenden 33 km in 2:30 flach laufen, denn ich brauch jetzt Schnelligkeit für das Rennen Cortina-Toblach. Intensiv Berg folgt dann die nächsten Wochen wieder.

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